Der Name Schütt

NO1


Ralf-Jens Schütt schrieb:
ich komme aus nordfriesland,hier war es früher so ,das es in jedem dorf ein schütt gab (feldhüter),waren irgendwo tiere ausgebrochen,musste der schütt sie einfangen und einschütten in einem schütthoog,wenn der bauer bemerkte das ihm tiere fehlten ging er erst zum schütthoog, waren sie da handelte er einen preis mit dem schütt aus ,er bekamm fürs einfangen ein schüttgeld.einige strassen heissen heute noch an`t schütt, oder am schütthoog.
ralfjensschuett@yahoo.de
habs bei google gefunden ...muss aber nicht stimmen ;-)


Wappenbeschreibung / Blasonierung:

Unter einem goldenen Breitzinnenschnitt-Schildhaupt in Blau über einem goldenen Flechtzaun ein goldener Geldbeutel mit drei goldenen Münzen darüber, begleitet von einer goldenen Plaggenhacke und einer goldenen Eichel; auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein wachsender, golden bewehrter und bezungter blauer Löwe.
Wappenstifter:

Ralf-Jens Schütt, * Husum 25.05.1970
Eintrag:

10. Dezember 2006 in der Wappenrolle der Heraldischen Gesellschaft e.V. "Der Wappen-Löwe", München (Registernr: 2367-12/06)
Führungsberechtigt:

Der Wappenstifter sowie alle ehelichen Nachkommen, solange sie diesen Familiennamen weiterführen
Symbolerklärung:

Das Figurenensemble Zaun, Geldbeutel und Münzen stellt den Familiennamen redend ins Bild. Dieser ist abgeleitet von der Tätigkeitsbezeichnung eines "Schütters". Schütter wurden die Feldhüter genannt, deren Aufgabe es u.a. war, frei auf der Feldmark herumstreifendes Vieh einzufangen und im sogenannten Schüttkoben in Verwahrung zu nehmen. Gegen Zahlung des "Schüttgeldes" erhielten die Besitzer dann ihr ausgebrochenes Vieh zurück. Zugleich erinnert der Geldbeutel daran, daß die Mitglieder der Familie Schütt seit altersher Händler in jedweder Form waren und sind.

Zweige der Familie siedelten sich Mitte des 18. Jahrhunderts als "Kolonisten" im damaligen Herzogtum Schleswig an. Kolonisten erhielten Heideland auf der Schleswiger Geest zugewiesen, welches sie urbar machten. An diese mühevolle Arbeit erinnert die sogenannte Plaggenhacke, eines der wichtigsten Werkzeuge der Kolonisten. Die Eichel symbolisiert den Ort Osterby im heutigen Kreis Schleswig-Flensburg, der als Hauptfigur einen Eichenzweig im Wappen führt. Der älteste bekannte Vorfahre war der in Medelby ansässige Häuerling Jens Schütt, geboren 1677 in Osterby, gestorben 1755 ebenda. Der Breitzinnenschnitt im Schildhaupt steht für den Beruf des Wappenstifters als selbstständiger Tischlermeister und empfindet die traditionelle Vollholzverbindung der Schwalbenschwanz-Zinkung nach. Der blaue Löwe und die Farbgebung in Blau und Gold verweisen auf die Zugehörigkeit des Siedlungsraumes der Familie zum ehemaligen Herzogtum und heutigen Landesteil Schleswig.

Quelle: http://www.schuett-ahnenforschung.de


NO2


Acta Personae
Glaubwürdige, geschichtliche Überlieferungen dokumentieren den antiken Ursprung der Familie Schütt.

Shut wird als erster Träger dieses Namens in den Texten und den Archiven von Araldis genannt, die eine mündliche Tradition der Familie bestätigen, deren Ursprung noch früher zu suchen ist.

Geschichtliche Überlieferungen der Familie Schütt
Shut
1281 Hofkapellmeister zu Horrheim.
Gontz
1425 Reformmönch zu Mecklenburg.
Riche
1314 Schöffen zu Ragnit.
Historisch hiessen diese Familien Shut
Schütt - Shut

Geschichtliche Nachforschungen
In Dokumenten wie: Die Urkundenbuch der Stadt Esslingen. Bearb. von Ad. Diehl. Stuttgard 1899 f., Bde finden wir die Eintragung des Familiennamens in seiner Urform Shut, der auf das Jahr 1281 zurückgeht.

Stat Magni Nominis Umbra
Etymologie: Die Bedeutung ihres Familiennamens: Oberdeutscher Herkunftsname aus dem Mittelhochdeutschen Schut, Schüte gleich angeschwemmtes Land; auch aufgeworfene Erde (Damm). Diese Bezeichnung ist auf einen alten Brauch zurückzuführen (X. Jahrhundert), nach dem eine Familie nach dem Heimat- oder Herkunftsnamen benannt wurde. Eine weitere Ursache für den Gebrauch dieser Form bilden die Wanderbewegungen verschiedener Volksstämme. Der Herkunftsname war ausschlaggebend für die Bezeichnung eines Geschlechts, auch wenn dieses nicht adelig war.

Heraldische Nachforschungen
Obwohl keine sicheren Angaben zur Datierung des geschichtlichen Ursprungs und zu seiner Zuordnung zu einem bestimmten Gebiet vorhanden sind, ist ein Nachweis des Adels über die Deutung des Wappen möglich. Seit Beginn des 15. Jahrhunderts lockerte sich die Verbindung des Wappens mit dem Landbesitz immer mehr, da die Wappenvergabe auf immer grössere Personenkreise und Familien aus den Bürgerräten, Inhaber bestimmter Ämter oder Handel-und Gewerbetreibende ausgedehnt wurde.



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